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Verifying DMI Pool Data
Problemlösung: Fehlermeldung Verifying DMI Pool Data nach BIOS-Update bei ACER Aspire T180 + E380...
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Fragen und Antworten zum Bios, und unserem Bios-Reparatur-Service
Allgemeines zum BIOS-Chip
Was ist das BIOS überhaupt?
Wie sieht der BIOS-Chip aus?
Wo sitzt der BIOS-Chip auf dem Mainboard?
Wie finde ich den BIOS-Chip-Typ und BIOS-Chip-Hersteller heraus?
Ein- und Ausbau des neuen BIOS-Chips
Mein BIOS-Chip ist auf dem Mainboard aufgelötet!
Was muss ich beim BIOS-Chip-Ausbau beachten?
Was muss ich beim BIOS-Chip-Einbau beachten?
Der neue Chip ist eingebaut, aber der PC funktioniert nicht?
CMOS löschen / CMOS-Reset
Reparatur-Service
Bargeld, Überweisung, oder PayPal?
Wie sollte die Versand-Verpackung aussehen?
Ist jede BIOS-Reparatur erfolgreich?
Wie lange dauert die Reparatur des BIOS-Chips?
Welche Angaben werden von mir benötigt?
Was ist bei der binären BIOS-Updatedatei zu beachten?
Muss ein Ersatz- oder Reserve-Chip genau der gleiche Typ sein?
Was ist ein OEM-Mainboard?
BIOS-Forum
Unser BIOS-Forum hilft bei BIOS-Problemen
Das BIOS (Basic Input Output System) ist das grundlegende Betriebssystem eines Computers, welches im wahrsten Sinne des Wortes eingebrannt wurde. Das BIOS stellt somit Grundfunktionen zur Verfügung, die ein Programm zur Kommunikation mit der PC-Hardware und den angeschlossenen Peripherie-Geräten benötigt. Also z.B. Routinen für den Bildschirmzugriff, Zeichenausgaben auf den Drucker, Zeit- und Datumsabfragen, etc.
Bei einem Rechner auf Basis des Intel 8088 oder eines seiner Nachfolger beginnt die Programmausführung nach dem Einschalten des PCs automatisch an der Speicherstelle F000H:FFF0H. Sie ist Teil des BIOS-ROM und enthält in den meisten Fällen einen Sprungbefehl zu einer BIOS-Routine, die das System testet und die Initialisierung der verschiedenen Hardware- Komponenten vornimmt. Dieser Vorgang wird als POST (Power on selftest) bezeichnet.
Der POST umfasst zahlreiche Tests, die sich auf die zentrale PC-Hardware (Prozessor, Speicher, Interrupt-Controller, DMA, etc.) beziehen. Darüber hinaus werden im Verlauf dieses Tests auch die Hardware-Erweiterungen auf den Erweiterungskarten initialisiert, damit z.B. die Grafikkarte ihren Dienst aufnehmen kann. Wird während eines dieser Tests ein Fehler festgestellt, ertönt i.d.R. ein Signalton (Piepton, Beep), und auf dem Bildschirm erscheint eine Fehlermeldung und/oder ein Fehlercode (natürlich nicht bei einem CPU-Fehler, denn dann bleibt der Bildschirm schwarz!).
POST-Tests (zentrale PC-Hardware):
POST-Tests (der System-Erweiterungen):
Die Bios-Chips, die wir programmieren können haben folgende Bauformen:
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PLCC-32 (Plastic Leaded/Leadless Chip Carrier) Längliche Bauform mit 2x7 und 2x9 Pins (Kontakte) |
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DIL/DIP bis max. 48 (Dual In Line Package) Längliche Bauform mit 2 parallelen Reihen von jeweils bis maximal 24 Pins (Kontakte) |
Meistens sitzt der BIOS-Chip an einer der Stirnseiten der Steckplätze (ISA, PCI, AGP) für die Erweiterungskarten. Oft am Rand des Mainboards und/oder in der Nähe der CMOS-Batterie (Knopfzelle).

Hierzu muss erstmal ein eventueller Aufkleber entfernt werden, denn alle Angaben befinden sich direkt auf der Chipoberseite. Viele Hersteller sind dazu übergegangen anstatt ihres Namens, einfach dort ihr Logo zu plazieren. Daneben sollte ebenfalls der Chiptyp stehen, der oft mit dem Namenskürzel des Hersteller beginnt (z.B. bei WINBOND steht W29C020, AT49F020 bei ATMEL, etc.)
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rot: Hersteller, als Logo oder Schrift |
| blau: Herstellerkürzel | |
| grün: Typ | |
| gelb: Zugriffszeit in ns | |
| violett: Package code / Bauform | |
| Es handelt sich hier also um einen ATMEL AT29C020-90JI | |
Gleich vorweg: wir führen keine Lötarbeiten durch, und nehmen auch keine Mainboards an. Das wäre auch viel zu teuer. Am besten sucht man sich aus dem Bekanntenkreis einen Elektroniker, der den Chip auslöten und (evtl. gleich einen passenden Sockel) einlöten kann. Mit dem richtigen Lötwerkzeug (vorwiegend per Heissluft-(Ent-)Lötstation), ist es ziemlich schnell + einfach zu bewerkstelligen. Mit einem alten, normalen Lötkolben, dagegen sehr schwierig. Ich habe von einigen Kunden erzählt bekommen, dass sie z.b. bei PLCC-Bausteinen jeden einzelnen Pin mit einer feinen Zange abgeknipst haben (andere haben dazu sogar einen Dremel (!) genommen), um den Chip zu entfernen. Die Reste von den Pins wurden auf der Mainboardplatine stehen gelassen und der neue Chip dort dann wieder aufgelötet. Von dieser Vorgehensweise rate ich dringend ab - es sei denn, man nimmt einen kompletten Defekt des Mainboards billigend in Kauf!
Als erstes: den PC unbedingt durch Entfernen des Stromsteckers stromlos machen! Vermeiden Sie des weiteren unbedingt eine statische Aufladung. die den Chip und/oder das komplette Mainboard zerstören kann. Ich rate hier dringend zu einen der dafür vorgesehenen Spezialwerkzeuge, da alles andere schnell zu Defekten führen kann.
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| PLCC-Zange | Ausheber I (DIL) | Ausheber II (DIL) |
Diese Werkzeuge können Sie auch hier bei uns mitbestellen.
Hier kommen einige Möglichkeiten als Fehlerursache in Betracht:
Wann immer man das BIOS aktualisiert, oder wenn sich das System aufgrund falscher CPU-Parametereinstellungen aufhängt (hier hilft auch oft das Festhalten der "ENTF"-Taste schon vor dem Einschalten und bis der erste Boot-Pieps nach dem Einschalten ertönt), sollte man das CMOS löschen. Oft erhält man eine Fehlermeldung wie "CMOS Checksum Error", oder ähnliches.
Das CMOS ist ein batteriegepufferter Speicherbaustein, der die BIOS-Einstellungen (Festplattenparameter, Bootreihenfolge, etc.) enthält. Bei einem BIOS-Update kann es daher vorkommen, dass sich alte CMOS-Registerwerte mit neuen Einstellungen nicht vertragen, bzw. sogar in anderen Registern abgelegt werden.
Wie das CMOS gelöscht werden kann, steht im Mainboardhandbuch. Meistens muss dafür ein Jumper (Steckbrücke) bei einem stromlosen(!) PC für kurze Zeit (~15 Sekunden) umgesetzt bzw. entfernt werden.
Oft findet man den Jumper in der Nähe der Batterie (meistens eine silberne Knopfzelle) mit der Beschriftung "RTCLR" , "CLRCMOS" , "CLRCMS" , "CMOS_CLEAR" , "Clear RTC" , oder ähnliches.
Siehe: CMOS-Reset-Anleitungen für PC-Mainboards und Notebooks
Bargeld
Eine Sendung, die neben Chip auch Bargeld enthält, geht i.d.R. noch am gleichen Tag wieder in die Post. Also: schnell, aber eventuell (durch Langfinger, o.ä.) unsicher. Mein Tipp: legen Sie das Bargeld nicht lose in den Brief, sondern falten Sie den Geldschein mehrfach zu einem kleinen, unscheinbaren Rechteck, umwickeln ihn mit ALU-Folie und kleben ihn mit TESA-Film auf ihren beigelegten Brief/Zettel. Oder, noch besser: schicken Sie uns anstatt Hartgeld, lieber gültige deutsche Briefmarken.
Überweisung
Bei Überweisungen kann es bis zu einer (1) Woche dauern, bis der Betrag auf unser Konto eingegangen ist. Danach findet erst der Rückversand statt. Also: sicher, aber zeitaufwendiger.
PayPal
Eine andere sehr schnelle und sichere Zahlart ist PayPal. Bezahlen Sie einfach mit Ihrer Kreditkarte (AmEx, Visa, Mastercard) auf unser verifiziertes PayPal-Konto.
Nachnahme (nur innerhalb Deutschlands!)
Ein Versand per Nachnahme ist ebenfalls möglich, aber leider sehr teuer und auch durch unsere Bestellabwicklung sehr zeitintensiv.
Erstmal natürlich so, dass die Sendung auch heil bei uns ankommt. Verwenden Sie aber bitte keine Chipboxen, die höher als 10-12mm sind, da wir die Rücksendung ausschliesslich im Format: Deutsche Post Grossbrief (L=353mm, B=250mm,H=20mm) in Luftpolstertaschen verschicken.
Chipboxen, die eine Höhe von 10-12mm überschreiten, werden nicht wieder zurückgeschickt. Bitte haben Sie dafür Verständnis, aber wir kalkulieren sehr knapp. Bei Chips in DIL/DIP-Bauform hat sich bewährt, den Chip mit seinen Pins in ein Stück Styropor zu drücken, und das ganze dann mit ALU-Folie zu umwickeln:

Ebenfalls gut geeignet sind normale Streichholzschachteln, in denen man ein Stück Schaumstoff legt und den Chip darin einbettet. Benutzen Sie aber bitte keinen losen Schaumstoff (ohne Schachtel), da er so weich ist, dass die Briefmarkenstempler ihn mühelos plattmachen. Bei Chips in PLCC-Bauform reicht ein kleiner (am besten antistatischer) Plastikbeutel aus, in den man den Chip einrollt, und das Ganze auf einem Stück Papier fixiert. Dazu am besten noch einen Luftpolsterumschlag verwenden, und der sichere Transport ist gewährleistet.
Wenn ein falsches BIOS-Update eingespielt wurde, oder der CIH-Virus sein Unwesen trieb, oder beim Update ein Stromausfall war, oder der PC sich beim updaten verabschiedete, dann stehen die Chancen sehr gut.
Anders sieht es aus, wenn schon beim (gebrauchten) Mainboardkauf und dem ersten Probelauf nichts passiert. Hier kann die Fehlerursache sich auf die gesamte Hardware verteilen und kann u.U. gar nicht mit einem erneuten BIOS-Update korrigierbar sein. Hier sollte man sich lieber an den Verkäufer wenden und so auf Nachbesserung bestehen.
Die letzte Möglichkeit wäre, dass der BIOS-Baustein selbst defekt ist. Leider kommt das bei minderwertigen Bausteinen nicht gerade selten vor. Weitere Ursachen können häufige Flash-Programmierungen und Altersverschleiss sein, denn es reicht natürlich schon aus, das nur 1 Byte umkippt, also nicht mehr programmierbar ist, und der gesamte Baustein ist für die Katz'. (siehe auch: Der Chip ist wieder da, aber der PC funktioniert immer noch nicht?)
Da wir derzeit 3 Industrie-Multi-Programmer benutzen, sind wir in der Lage so gut wie alle Chiplieferungen noch am Eingangstag zu bearbeiten und an den Kunden zurück zu senden. Auch hier gilt: Rücksendung erst nach Zahlungseingang.
Die BIOS-Updatedatei muss bei einem einzeln im Originalkarton gekauften Mainboard vom Mainboardhersteller bezogen werden. Stammt das Mainboard aber aus einem Komplett-PC z.B. von Medion, Dell, HP, Compaq, IBM, Lidl, etc., so muss die BIOS-Updatedatei von deren Vertriebsseiten bezogen werden. Eine umfangreiche Liste, fast aller Mainboardhersteller, finden Sie z.B. unter www.wimsbios.com oder per Suchmaschine www.google.de mit dem Suchbegriff "Mainboardtyp + Mainboardhersteller + Homepage"
Die Dateiendung ist unterschiedlich, z.B. *.awd, *.bin, *.rom, oder auch nur eine Zahl. Heisst die Dateiendung dagegen *.exe, *.zip oder *.rar, so handelt es sich dabei um eine gepackte (komprimierte) Datei, die vorher erst noch entpackt werden muss. Dazu reicht bei der *.exe-Datei das Ausführen derselben, bzw. bei den *.zip und *.rar das Entpacken mit einem Packprogramm wie www.winzip.de oder www.winrar.de. Die entkomprimierte Größe der binären BIOS-Updatedatei muss der der Chip-Größe entsprechen.
Gängige Größen sind z.Z.:
128KByte (1 MBit)
256KByte (2 MBit)
512KByte (4 MBit)
1024KByte (8MBit)
Das Flashprogramm (phlash.exe, awdflash.exe, etc.) vom Hersteller wird von uns nicht benötigt!
Nein. Viele Chip-Hersteller haben untereinander kompatible Chips der Konkurrenz in ihrem Sortiment, die man ebenfalls verwenden kann. Wir bedienen uns daher einer so genannten "Cross Reference Liste", die die Chip-Hersteller uns zur Verfügung stellen.
Diese Mainboards wurden i.d.R. speziell für Komplett-PC-Anbieter (z.B. Medion, HP, Compaq, Fujitsu-Siemens, Dell, etc.) hergestellt, auch wenn das Mainboard selbst von z.B. ASUS, MSI, ELITEGROUP, etc. stammt, und besonders, wenn sich die Modellbezeichnung leicht unterscheidet. Beispiel: das ASUS P4P800-VM ist ein originales Mainboard von ASUS. Aber das ASUS P4P800-VM/S ist dagegen ein OEM-Mainboard von MAXDATA.
Grund: bei diesen sogenannten OEM-Mainboards wurden (aus Preisgründen) oft, im Vergleich zu einem einzeln, im Originalkarton, gekauften Mainboard, einzelne elektronische Bauteile verändert, oder sogar entfernt (z.B. durch Weglassens des 3.+4. SATA-Ports oder USB-Ports, oder durch einen in der Speichergrösse kleineren BIOS-Chip, etc.). Diese OEM-Mainboards funktionieren daher meistens nicht mit den originalen BIOS-Versionen des Mainboardherstellers, sodass man die BIOS-Updates unbedingt vom Komplett-PC-Anbieter beziehen muss.